01.10.2013

24. Stahlhandelstag 2013

Vom 19. bis 20. September 2013 fand in der Meistersingerhalle in Nürnberg der 24. Stahlhandelstag statt. Die Veranstaltung wurde vom Bundesverband Deutscher Stahlhandel (BDS) initiiert und von deren Vorstand Oliver Ellermann moderiert und geleitet. 

Das Veranstaltungsprogramm war vielschichtig und informativ. So ging es an beiden Tagen um Themen wie „Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen“, Markt und Verband und um die Stahlproduktion sowie deren Verarbeitung und Handel. In seiner Eröffnungsrede begrüßte Eberhard Frick als Vorsitzender des BDS-Vorstandsrates über 300 Teilnehmer zu diesem Branchentreff. 

Anschließend hielt Prof. Dr. Roland Döhrn, Leiter des Kompetenzbereiches Wachstum, Konjunktur und Öffentliche Finanzen am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen eine Rede. In seinem Vortrag ging er auf die internationalen und die deutschen ökonomischen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf den Stahlmarkt ein. Dabei präsentierte er neben den aktuellen Entwicklungen auch die neuesten Konjunkturzahlen des RWI.

„Die Weltkonjunktur ist flau und durch wachsende Verunsicherung gekennzeichnet.“ so Döhrn. Als einen der Gründe nennt er die Tatsache, dass der Welthandel derzeit kaum noch steige. Dennoch gebe es für den Euroraum Anzeichen für eine Besserung. Denn mit 0,9 % werden 2014 wieder Wachstumswerte erwartet.

Am zweiten Tag lag einer der Schwerpunkte beim Thema „Stahlhandel“. In einer knapp 30-minütigen Rede betonte rff-Geschäftsführer Hartmut Böttche (im Bild) die besondere Rolle der Mitarbeiter in diesem Prozess. Er betonte in diesem Zusammenhang, dass die Herausforderungen des Marktes nur mit qualifiziertem Personal zu meistern seien. Hier sieht er die Mittelständler in der Verantwortung für eine ständige Weiterbildung seiner Mitarbeiter Sorge zu tragen. Neben eines angenehmen Betriebsklimas gehöre auch eine ausgewogene Work-Life-Balance im heutigen Berufsleben einfach dazu, so Böttche.

Insbesondere der Ausbildung junger Menschen komme für die Sicherung eines Unternehmens enorme Bedeutung zu. Hier lobte er das deutsche Ausbildungssystem und nahm dabei auch die europäischen Nachbarländer in die Verantwortung. 

„Wir sitzen alle in einem Boot!“ Ebenso bildhaft wie treffend fasste BDS-Vorstand Oliver Ellermann die Ergebnisse des Stahlhandelstages zusammen. Abschließend lud er die Teilnehmer zum 25. Branchentreff nach Bremen ein. Die Jubiläumsveranstaltung findet dort am 5. November 2015 statt.

Lesen Sie hierzu auch

rff – Stark verbunden.