17.02.2017

Fließender Übergang

Wenn es um die Lieferung von Rohren, Flansche und Fittings geht, sind wir meistens ganz schnell. Für andere Dinge nehmen wir uns eher Zeit und das aus gutem Grund: In Düsseldorf ist Standortleiter Hans Jürgen Schuster nach 33 Jahren in den Ruhestand gewechselt. Vorher hat er Dennis Müller behutsam als seinen Nachfolger etabliert. Ein reibungsloser Generationswechsel für alle Beteiligten und nicht zuletzt für die Kunden.

Im Jahr 1984 wurde der Standort Düsseldorf gegründet und Hans Jürgen Schuster (rechts im Bild mit Dennis Müller) war von Anfang an dabei. „Wir sind damals klein angefangen und haben uns um alles selbst gekümmert“, erinnert sich Schuster. „In den ersten Jahren galt es, sich das Vertrauen und die Wertschätzung der Kunden zu erarbeiten.“ Telefonieren, Ansprechpartner besuchen, sich vorstellen, Angebote abgeben bis dann irgendwann die ersten Bestellungen kamen und weitere Aufträge folgten.

Heute sind am Standort in der Max-Planck-Straße in Erkrath, der im Jahr 2006 bezogen wurde, drei Verkaufsteams mit rund 25 Mitarbeiter beschäftigt. Zwei Teams, die sich um die Belange ihrer Kunden im Ruhrgebiet bzw. dem Rheinland kümmern, werden von Fachabteilung Chemie ergänzt. „In unserem Verkaufsgebiet ist der Sitz zahlreicher Chemieparks mit einem großen Umsatzpotential. Aus diesem Grund habe ich mich 2004 dafür eingesetzt ein Team zu gründen, welches sich auf die Anforderungen dieser Branche spezialisiert.“ sagt Schuster und ergänzt: „Im Laufe der Jahre haben wir uns bei unseren Kunden ein gutes Standing erarbeitet, das gilt es nun zu halten und weiter auszubauen.“

Diese Herausforderung und weitere Aufgaben hat der neue Standortleiter Dennis Müller zum 1. Februar 2017 übernommen. Müller arbeitet seit 2006 bei rff und war bis dahin als Teamleiter für die Fachabteilung Chemie verantwortlich. Diese Aufgabe hat bereits Anfang des Jahres Manuel Beuters von ihm übernommen.

Seit dem Jahr 2010 begann Schuster Dennis Müller Schritt für Schritt auf seine Nachfolge vorzubereiten. „Er war mein Wunschkandidat“, sagt er. „In den vergangenen Jahren haben wir uns als Team sehr gut ergänzt.“ Das sieht Müller genauso: „Wir waren zwar nicht immer einer Meinung, haben aber immer einen Konsens gefunden und Entscheidungen gemeinsam getroffen. Dabei hat jeder von den Fähigkeiten des Anderen profitiert. So ist der Übergang fließend und die Uhren werden hier künftig kaum anders ticken“, sagt Schuster.

Wie genau sie ticken werden, das hat Müller seit dem 1. Februar allein in der Hand. Einfach ist das im Moment nicht. „Grundsätzlich sehe ich Wachstumspotenzial, aber die Märkte sind umkämpft. Zurücklehnen können wir uns daher nicht, aber wir haben hochmotivierte Mitarbeiter, die mit Service und Qualität auch künftig unsere Kunden überzeugen werden“, so Dennis Müller abschließend.

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