04.12.2017

Stimmungsbarometer 2017

Wie in jedem Jahr hat das Fachmagazin Stahlmarkt zum Ende des Jahres eine Umfrage gestartet. Unter dem Titel „Stimmungsbarometer" wurden einige Unternehmen gefragt, wie es mit der fortschreitenden Digitalisierung in der Stahlbranche bestellt ist. Das Haus rff hat zu diesem Thema Stellung bezogen.

Stahlmarkt: Wie stehen Sie zur Digitalisierung in der Stahlbranche? Chance oder Bedrohung? Wie dringlich? In welchen Bereichen?

Michael Allexi: In den meisten Lebensbereichen hat die Digitalisierung – mit zum Teil disruptiven Geschäftsmodellen – Einzug gehalten. Es gibt also keinen seriösen Grund anzunehmen, dass sich die Stahlbranche diesem allgemeinen Trend entziehen kann oder sollte. In unserem Marktsegment „Rohre und Rohrverbindungen für druckgeführte Anwendungen" ticken die Uhren allerdings noch weitestgehend analog. Diese Tatsache liegt nach unserer Einschätzung darin begründet, dass die Produkte oftmals beratungsintensiv und auf den speziellen Bedarf des Kunden zugeschnitten sind. Das derzeit größte Digitalisierungspotenzial liegt in der Optimierung interner Prozesse zum Teil durch Automatisierung. Vertriebsseitig  sehen wir Möglichkeiten im Bereich der Rahmenverträge und Preisvereinbarungen. In diesen Fällen werden Preise über einen definierten Zeitraum vereinbart und die Mengen von uns bevorratet und oft mit zusätzlichen Dienstleistungen und Modifikationen versehen. Über individuelle Schnittstellen oder unserem Kundenportal „Mein rff" können die Artikel zeitsparend disponiert und Restmengen verwaltet werden.

Stahlmarkt: Was erwarten Sie diesbezüglich für die Zukunft speziell für Ihr Unternehmen? Wie reagieren Sie?

Michael Allexi: Für die Zukunft gehen wir davon aus, dass die Digitalisierung bei der Beschaffung und dem „After-Sales-Service" weiter zunehmen wird. Dabei werden die individuellen Anforderungen der Kunden eine entscheidende Rolle spielen. Nach unseren Erkenntnissen, die wir aus den Gesprächen mit unseren Geschäftspartnern gewinnen, sind viele mittelständige Unternehmen IT-seitig noch nicht in der Lage eine vollständig digitalisierte Abwicklung der Geschäftsvorgänge abzubilden. Dennoch bietet das Haus rff mit seinem Onlineportal „Mein rff" bereits heute eine Vielzahl an digitalen Möglichkeiten, die von vielen Kunden genutzt werden. Wenn es um die kommenden Entwicklungen und Anforderungen in diesem Bereich geht, agieren wir auch weiterhin am Puls der Zeit. Dabei haben wir nicht nur den Absatz, sondern auch die einkaufseitige Beschaffung im Blick.

Den Bericht im PDF-Format finden Sie im Bereich Presse. Die komplette Ausgabe des Stahlmarkts können Sie über diesen Link als E-Paper lesen.

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