06.09.2016

Von Eisenteilen und Leidenschaft für Edelstahl

Kann man mit der Lieferung von Rohren und Flanschen Kunden glücklich machen? Hans-Joachim Feig war einst eher skeptisch. Wenig später wusste er: Ja, man kann. Nach 35 Jahren bei rff geht der Abteilungsleiter Verkauf Nord in den Ruhestand.

Vorher hat er seine Nachfolge akribisch vorbereitet, indem er sein Wissen und seine Erfahrung an die Mitarbeiter weitergegeben hat. Wissenstransfer ist der vergleichsweise junge Begriff für etwas, was bei rff schon lange gelebt wird: Partnerschaftliche Zusammenarbeit in allen Teams, offene Bürotüren und ehrlicher Austausch. 

„Ich wollte es immer genau wissen. Was macht mein Kunde?  Wo setzt er unsere Produkte ein und welchen chemischen und mechanischen Anforderungen müssen sie standhalten?“, sagt Feig und ergänzt: „Ich bin häufig zum Kunden gefahren und habe mir vor Ort zeigen lassen, wie unsere Lieferungen weiterverarbeitet werden. Erst wenn man das Zusammenspiel aller Faktoren versteht, kann man eine gute Lösung finden, die alle zufrieden stellt.“ Mit dieser Strategie stellte er den Nutzen für seine Kunden stets in den Fokus – rückblickend die Basis seiner erfolgreichen Arbeit. 

An seine Anfänge im Jahr 1981 erinnert „Hannes“ sich noch genau: „Im Lager sah ich Gitterboxen mit Eisenteilen – und war nicht überzeugt, dass es für die Kunden tatsächlich einen Mehrwert bringt, solche Teile aus Vorrat zu liefern.“ Seitdem hat sich viel verändert. Nicht nur die Zahl der Mitarbeiter in der Abteilung hat sich seit dem nahezu verdoppelt.

Im Laufe der Jahre hat ihn seine Neugier dazu gebracht, sich auch mit der Verarbeitung nicht rostender Stähle zu befassen. „Rostfreie Edelstähle sind spannende, komplexe Werkstoffe mit vielen Facetten. Das hat mich schon damals fasziniert“, sagt der 65-Jährige. „Dabei habe ich mein Fachwissen immer gerne weitergegeben“, sagt Feig. Ganz besonders an sein Team, zu dem seit 26 Jahren auch Jens Habermann gehört. Er ist seit 2002 sein Stellvertreter. „Wir haben immer offen und vertrauensvoll zusammengearbeitet“, sagt Feig und Habermann ergänzt: „Dabei spielt Transparenz eine große Rolle. Was der eine weiß, weiß der andere auch. Nur so ist gewährleistet, dass jeder die Hintergründe kennt und die richtigen Entscheidungen treffen kann.“ 

Auch in Zukunft wird Jens Habermann als neuer Abteilungsleiter „seinen“ Kunden treu bleiben. Gleichzeitig weiß er, dass auf sein Team zu 100 Prozent Verlass ist. „Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen. Denn je besser wir sie kennen, desto besser und schneller können wir sie beraten und beliefern.“ Mit diesem hohen Anspruch an die Kundenbindung lebt er das weiter, was er mit Feig zusammen aufgebaut hat. So dürfen Kollegen und Kunden natürlich „ihren Hannes“ vermissen – nicht aber den kompetenten Partner, den sie bisher mit rff hatten, und durch Jens Habermann mit seinem Team auch künftig haben werden.

rff – Stark verbunden.