16.12.2015

2016 - das sollten Sie wissen

Zu Beginn eines neuen Jahres gibt es Änderungen bei Gesetzen, Regelungen und Gebühren. Damit Sie den Überblick behalten, haben wir die wichtigsten Neuerungen für Sie herausgesucht.

Das sollten Sie für das kommende Jahr wissen
Kindergeld
Sofern Sie Bezieher von Kindergeld sind, müssen Sie der Familienkasse ihre Steueridentifikationsnummern mitteilen. In den meisten Fällen liegt diese Information der Behörde schon vor. Und auch wer die Daten nicht bis zum 1. Januar gemeldet hat, bekommt das Kindergeld zunächst einmal wie üblich weiter überwiesen, muss die Nummer aber im Laufe des Jahres nachliefern.
Bescheinigung bei Arbeitsunfähigkeit

Der Vordruck der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU-Bescheinigung), die der Arzt kranken Beschäftigten ausstellt, ändert sich. Er besteht dann aus einem vierteiligen, gelben Formular. Es umfasst je eine Ausfertigung für die Krankenkasse, den Arbeitgeber, den Versicherten und den Arzt. Die Bescheinigung wird künftig für die gesamte Dauer der Arbeitsunfähigkeit ausgestellt.

Lohnsteuer-Freibetrag

Steuerpflichtige mussten Freibeträge für den Lohnsteuerabzug bisher jedes Jahr neu beantragen. Das ist bald nicht mehr nötig, denn ab 2016 gelten Freibeträge zwei Jahre lang. Wer also einen Freibetrag ab dem 1. Januar eingetragen hat, kann davon bis Ende 2017 profitieren.

Krankenkassenbeiträge

Krankenversicherte müssen ab 2016 wieder tiefer in die Tasche greifen. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag, der allein von den Arbeitnehmern zu bezahlen ist, steigt um 1,1 Prozent. Damit erhöht sich der Gesamtbeitrag im Schnitt auf 15,7 Prozent.

Überweisungen

Kontonummer und Bankleitzahl haben bald endgültig ausgedient. Privatpersonen müssen ab 1. Februar die IBAN (International Bank Account Number) verwenden. Indirekt bleiben die Bankleitzahl und die Kontonummer den Kunden aber erhalten – als Teil der 22-stelligen IBAN-Nummer folgen die Angaben nach der Länderkennung „DE" und einer zweistelligen Prüfnummer.

Briefporto 

Das Entgelt für den Standardbrief bis 20 Gramm im nationalen Versand wird von derzeit 0,62 € auf zukünftig 0,70 € erhöht. Auch der Preis für den Maxibrief bis 1.000 Gramm steigt von 2,40 auf 2,60 Euro.  

Altersvorsorge

Beiträge zur Altersvorsorge mindert künftig stärker die Steuer. Der Fiskus erkennt ab 2016 bis zu 82 Prozent an. Das bedeutet: Steuerpflichtige können dann bis zu 18.669 Euro steuerlich geltend machen. Bei Ehepaaren werden Aufwendungen in einer Höhe von bis zu 37.338 Euro als Sonderausgaben berücksichtigt. 

 

rff – Stark verbunden.