21.11.2019

EU-Abkommen mit Singapur

Singapur erkennt Standards der EU an und die letzten Zölle werden in den kommenden Jahren abgebaut. Nach Ansicht des VDMA müssen weitere Abkommen mit ASEAN-Staaten folgen, damit die Maschinenbauer weiter am Aufschwung in dieser Region partizipieren.

Das vor einigen Tagen in Kraft getretene Freihandelsabkommen der EU mit Singapur ist nach Ansicht des VDMA ein wichtiges Erfolgssignal in einer Welt, die zunehmend von Protektionismus geprägt ist. Die Hemmnisse zwischen Europa und dem Stadtstaat werden durch dieses Abkommen weiter abgebaut, indem die Standards und Sicherheitstests der EU in Kernbereichen auch in Singapur anerkannt werden.

Nach Angaben des VDMA konnten bereits vor diesem Freihandelsabkommen fast alle EU-Waren zollfrei in Singapur eingeführt werden. Die restlichen Zölle werden nun, abhängig von der Produktkategorie, innerhalb von drei bis fünf Jahren ebenfalls beseitigt.

„Die Maschinenbauer aus Deutschland haben in den vergangenen Jahren mit steigenden Exporten am Aufschwung in dieser Region partizipiert. Länder wie Vietnam, Indonesien oder Singapur zählen heute zu den dynamischsten Volkswirtschaften weltweit und werden als Absatzmarkt und auch als Investitionsstandort immer interessanter", sagt Ulrich Ackermann, Leiter VDMA Außenwirtschaft.

Deutschland exportierte im Jahr 2018 Maschinen und Anlagen für rund 1,2 Milliarden Euro nach Singapur. Mit einem Importvolumen von zuletzt 20 Milliarden Euro ist Singapur der größte Maschinenbau-Absatzmarkt in der ASEAN-Region.

rff – Stark verbunden.