09.07.2013

Ölvorkommen in Ostdeutschland

Die ersten Bohrungen gab es bereits vor über 50 Jahren. Jetzt gab es erneut vielversprechende Versuche: das deutsch-kanadische Gemeinschaftsunternehmen Central European Petroleum GmbH (CEP)  vermutet in Ostdeutschland größere Ölvorkommen.

Die CEP hat bereits acht Lizenzen für weitere Erkundungen auf einem Gebiet von mehr als 14.000 Quadratkilometern in Mecklenburg-Vorpommern erworben. In Brandenburg war die Suche scheinbar erfolgreich - bei vier Bohrungen soll Öl gefunden worden sein.

Aber auch in Mecklenburg-Vorpommern könnte nach einer Studie entlang der Ostseeküste rund 40 Millionen Barrel Öl durch konventionelle Fördermethoden erreicht werden. Der Bodenschatz könnte dem wirtschaftsschwachen Bundesland im besten Falle rund 500 Millionen Euro an Einnahmen bescheren. Das entspräche sieben Prozent des Landeshaushalts.

Nun hofft die CEP auf eine Erlaubnis, um bis 2016 nach Öl bohren zu können. Nach Angaben von CEP liegt das Potenzial bei 250 Millionen Barrel Öl, wobei vorbehaltlich weiterer Tests von einer konventionellen Förderquote von 15 Prozent ausgegangen wird. Die Umweltschützer hingegen sind skeptisch, da Teile der vermuteten Ölvorkommen in Naturschutzgebieten liegen.

rff – Stark verbunden.